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Newsletter Bildung Wald

Juni 2013

Codoc

1. Checkkarten „Fit im Forst“ sind ab August verfügbar

Viele Forstwart-Lernende sind sich nicht gewohnt, Sport zu treiben oder sich vor der Arbeit aufzuwärmen. Eine Arbeitsgruppe aus Forstleuten, Sportlern, SUVA-Verantwortlichen und Physiotherapeuten hat sich der Problematik angenommen und  Checkkarten mit Übungen, Ernährungs- und Kleidungstipps erarbeitet. Die Checkkarten können bis Ende August zum Sonderpreis von CHF 10.- gekauft werden (späterer Preis CHF 20.-).

2. Sonderschau an der Forstmesse 2013

Die von Codoc organisierte Sonderschau (Halle 2, Stand D15, hinten in der Halle) wartet mit einer breiten Palette von Attraktionen und Themen auf. Zu finden sind zum Beispiel die Themen Gebirgswald, Naturwaldreservate, Holzenergienutzung, traditionelle Holzerei und Portraits der Waldberufe. Zudem warten verschiedene Attraktionen auf Sie: ein Forstmaschinensimulator, ein Holzturm, die Da-Vinci-Brücke, ein Wettbewerb im Holzsägen. Insgesamt sind 16 Organisationen an der Sonderschau dabei. Zu Gast sind der Förderverein Forstmuseum Ballenberg, die Fachstelle Gebirgswaldpflege und die Betriebsgemeinschaft Goms, Preisträger des diesjährigen Binding Waldpreises.

Grundbildung

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3. Alles bereit für die Ausbildung Forstpraktiker/-in EBA

Die Vorbereitungsarbeiten für die Forstpraktikerausbildung sind weitgehend abgeschlossen. Die Berufsschule findet in Blockkursen statt. Die Berufsfachschule in Grangeneuve FR ist für den Start im neuen Schuljahr bereit. Für den üK-Besuch werden geeignete Lösungen organisiert: nach Möglichkeit werden die EBA-Lernenden in Forstwart-üK in eigenen Gruppen und mit den eigenen Zielen ausgebildet. Die üK-Rahmenprogramme und –Bewertungsblätter liegen vor. Ebenso hat die OdA Wald Schweiz die weiteren Ausbildungsunterlagen abgesegnet. Diese werden bis Mitte August aufgeschaltet unter www.codoc.ch Auskünfte zur EBA-Ausbildung erteilen: Codoc, Tel. 032 386 12 45, info(at)codoc.ch sowie André Stettler, Tel. 026 305 55 69, zur Berufsfachschule und üK.

4. Beiträge an die Ausbildungskosten Forstpraktiker/in EBA

Die Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz SBBK hat die Pauschale für die Forstpraktiker-üK auf CHF 70.- pro Lernender und Tag festgelegt. Dies ist der Beitrag, den die Kantone an die üK bezahlen müssen. Die Pauschale ist somit genau gleich wie bei der Forstwart-Ausbildung. Der Berufsbildungsfonds Wald wird ebenfalls CHF 70.- pro Teilnehmertag an die üK bezahlen. Der Besuch der Berufsfachschule in Grangeneuve ist für Lernende und Betriebe kostenlos. Hingegen gibt es keine Regelung, wer die Kosten für die Unterkunft und Verpflegung während der Blockkurse trägt. Einige Kantone beteiligen sich ebenfalls an diesen Kosten.

Weiterbildung

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5. Ausbildung zum Forstmaschinenführer wird aufgewertet

Eine Projektgruppe der OdA Wald Schweiz, in der Forstmaschinenführer sowie Vertreter der Verbände und Modulanbieter vertreten waren, hat die bestehende modulare Ausbildung überprüft und in einigen Teilen revidiert. Die Ausbildung umfasst neu 30 Modultage sowie eine Praxisphase, in der unter anderem 1000 Maschinenstunden nachgewiesen werden müssen. Die Prüfung wird wie bisher aus einer Praxisarbeit (Dokumentation zu einem im Betrieb ausgeführten Holzschlag) sowie einer Prüfungsarbeit im eigenen Betrieb (Einsatz der Forstmaschine gemäss Arbeitsauftrag) bestehen. Neu gibt es nur noch einen Abschluss als Forstmaschinenführer; man verzichtet also auf die bisherigen Vertiefungsrichtungen Forstschlepper, Forwarder und Vollernter. Der Schlussbericht des Projektes ist auf Deutsch verfügbar unter www.oda-wald.ch

6. Neue Prüfungsordnungen in Vorbereitung

Die OdA Wald Schweiz hat in den vergangenen Jahren alle drei Bildungsgänge (Forstwart-Vorarbeiter, Forstmaschinenführer, Seilkraneinsatzleiter), die mit Berufsprüfung abschliessen, überprüft und modernisiert. Als letzter Schritt wird nun auch die Prüfungsordnung aus dem Jahr 2004 revidiert. Neu wird es pro Beruf eine Prüfungsordnung und eine Wegleitung zur Prüfungsordnung geben. Die drei Prüfungsordnungen liegen im Entwurf vor und müssen nun noch vom SBFI genehmigt werden. Sofern der Zeitplan eingehalten werden kann, werden die Prüfungsordnungen im ersten Quartal 2014 in Kraft treten.

OdA Wald Schweiz

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7. Jahresrechnung und Geschäftsbericht Berufsbildungsfonds 2012

Der BBF Wald hat im Jahr 2012 Einnahmen in der Höhe von rund 1 Million Franken erzielt. Rund 75% der Mittel wurden für die Verbilligung der üK verwendet, 5% für die Unterstützung der Weiterbildung sowie 5% für Projekte der OdA Wald Schweiz. Die Verwaltungskosten (Geschäftsstelle, Inkassostelle, Fondskommission sowie juristische Beratung) betrugen 12%. Die Jahresrechnung sowie der Geschäftsbericht können heruntergeladen werden unter: www.bbf-wald.ch

Verschiedenes

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8. Zeitschrift Apunto mit Schwerpunkt Berufsbildung

Die neueste Ausgabe der Zeitschrift Apunto beleuchtet in einem Themenschwerpunkt aktuelle Entwicklungen in der Berufsbildung. Im Zentrum steht ein Streitgespräch zwischen Rudolf Strahm und Patrik Schellenbauer - einmal mehr - zur Frage, ob wir mehr Akademiker oder mehr Praktiker brauchten. Apunto ist das offizielle Organ für die Mitglieder des Dachverbands "Angestellte Schweiz", der rund 70 Angestellten-Vereinigungen umfasst. Download:? Apunto 3/2013 – Quelle: Panorama aktuell, 2013-11, www.panorama.ch

9. Befragung von Jugendlichen in der Berufsbildung

Die Studie Juvenir 2.0 mit dem Titel "Die erste grosse Entscheidung: wie Schweizer Jugendliche eine (Berufs-)Ausbildung wählen" widmet sich der Ausbildungswahl von Jugendlichen. Im Zentrum stehen Jugendliche, die sich für eine berufliche Grundbildung entscheiden. Gemäss der Studie der Jacobs Foundation ist für 91% der Jugendlichen das eigene Interesse das Hauptkriterium bei der Wahl der beruflichen Ausbildung. Weitere Kriterien sind Arbeitsplatzsicherheit und Lohn. Rückblickend bewerten 93% der befragten Jugendlichen die berufliche Ausbildung als gute Grundlage für ihre Berufslaufbahn.? Weitere Informationen - Quelle: Panorama aktuell, 2013-11, www.panorama.ch

10. 300 Jahre Nachhaltigkeit

1713 hat Hans Carl von Carlowitz, ein sächsischer Universalgelehrter, in seinem Buch "Sylvicultura oeconomica" erstmals den Begriff und die Idee der Nachhaltigkeit geprägt. Angesichts einer drohenden Rohstoffkrise verwendete Carlowitz den Begriff der "nachhaltenden Nutzung" und forderte etwa, dass immer nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch planmässige Aufforstung, durch Säen und Pflanzen nachwachsen konnte. Carlowitz ist mehr als "nur" der Erfinder eines Wortes; er hat den Schlüsselbegriff des 21. Jahrhunderts mit Inhalt und Bedeutung gefüllt. Weil "Nachhaltigkeit" heute für alles herhalten muss, lohnt es sich, auf die Ursprünge des Begriffes zu schauen. Buchtipps: www.oekom.de Zum Weiterlesen: Interview mit Andreas Götz, Vizedirektor BAFU, Bereich Klima, Gefahrenprävention und Wald. Artikel von Alec v. Graffenried, Direktor Nachhaltige Entwicklung Losinger Construction AG.

11. Agenda

14. - 15.08.2013 - Wald-Wild-Weiterbildung 2013: Einfluss von Wolf und Luchs auf die Waldverjüngung - www.forstverein.ch

15. - 18.08.2013 - in Luzern - Internationale Forstmesse - www.forstmesse.com 

22. - 23.08.2013 - in Andermatt - 170. Jahresversammlung des Schweizerischen Forstvereins zum Thema "300 Jahre Nachhaltigkeit"

02. - 04.09.2013 05. - 07.09.2013 - Waldameisen-Seminar 2013 - www.bzwlyss.ch

19.09.2013 - Visitormanagement im Wald: Besucherlenkung, Besucherinformation & Umgang mit dem freien Betretungsrecht  www.fowala.ch

09.10.2013 - in Zollikofen - Schnuppertag an der Hochschule für Agrar-, Forst-und Lebensmittelwissenschaften HAFL - www.hafl.bfh.ch

Wir wünschen allen Leserinnen und Leser eine erholsame Sommerzeit!

 

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